Beiträge von BlueNeon

    ich wäre bei nitrat vorsichtig. Durch die filterbakterien kommt ja noch mal nitrat oben drauf.
    Ansonsten mit efeutute probieren. soll ja ein guter nitratfresser sein. ich selbst habe es noch nicht probiert.



    Lg Fabi

    Hallo alle miteinander,


    also ich persönlich halte eine längere einlaufzeit ohne fische für sinnlos. die bakterien im wasser entwickeln sich ja nicht einfach so, sondern brauchen für die vermehrung, nahrung. ohne nahrung (in dem fall stoffwechselprodukte der fische), kommt die vermehrung nicht in gang. es bilden sich nur so viele bakterien, wie nahrung vorhanden ist. auch wenn ich eingefahrenes filtermaterial nehmen und lasse das becken wochenlang ohne fische laufen, bilden sich auch dort die bakterien auf ein minimum zurück, sodass durch die lange einlaufzeit nichts gewonnen ist. diese ist somit sogar kontraproduktiv.
    habe ich eingefahrenes filtermaterial, ist es ratsam, ziemlich zügig die fische einzusetzen, um die bakterienkultur mit entsprechender nahrung zu versorgen und sie in ihrem bestehende umfang mehr oder weniger zu halten.
    ergo sollte man, wenn man ein komplett neues becken einlaufen lassen will, nach kurzer zeit einige wenige kleine fische einsetzen, sodass diese den sich bildenden bakterien im filter langsam nahrung zur verfügung stellen
    und deren vermehrung ankurbeln. der übrige besatz wird dann über längere zeit nach und nach hinzu gesetzt. die bakteriendichte steigert sich dann entsprechend dem besatz.
    man darf keinesfalls alle fische auf einmal einsetzen, da diese ihr wasser schneller verdreckt hätten, als die bakterien in ihrer entwicklung hinterher kämen. in dem falle würde der nitritwert zu schnell und zu hoch ansteigen.
    sollte dies doch einmal passieren ist mit häufigem wasserwechsel gegenzusteuern (z.b. tägl. größere mengen), bis die bakterien sich dem vorhandenen nahrungsangebot angepasst haben.
    es ist jedes mal so, dass, wenn wir auch im laufenden becken neue fische hinzu setzen, die wasserbelastung kurzzeitig etwas ansteigt, bis die bakterien sich drauf eingestellt haben.


    So sehe ich das zumindest.



    Viele grüße und frohes Einfahren
    Fabi :)

    Hallo,


    also ich habe früher regenwasser für meine salmler benutzt. hat problemlos geklappt. das war viele besser, als mein damaliges leitungswasser, da nach dem wasserwechsel mit selbigem die tiere oft an der oberflächst japsten und zum teil sogar eingegangen sind. hat ne weile gedauert bis ich dahinter gekommen bin, dass schadstoffe, wie schwermetalle aus der leitung kamen. ob das regenwasser überall gleiche qualität aufweist, wage ich nicht zu beurteilen, jedoch solltest du, wie meine vorredner schon geschrieben haben, unbedingt aufsalzen und den ph puschen.


    die zweite möglichkeit wäre, das wasser mit einer osmoseanlage aufzubereiten. damit habe ich sehr gute erfahrungen gemacht. aber auch hier muss wieder aufgehärtet werden.


    die dritte möglichkeit stellt die wasseraufbereitung mit einem vollentsalzer dar. der entfernt auch nitrat (und so ziemlich alles andere). für malawis würde ich dir einen stark alkalischen empfehlen.
    die regeneration erfolgt mit salzsäure und natronlauge. klingt kompliziert, aber wenn mans ein paar mal gemacht hat, ist das ganz easy.


    möglichkeit vier ist der betrieb eines nitratfilters im permanentbetrieb am aquarium. hier ist die regeneration mit kochsalz noch einfacher.


    als letztes würde ich dir und auch jedem anderen aquarianer den gebrauch eines atlas filtri bei jedem wasserwechsel anraten. dieser filter unerwünschte schadstoffe, wie z.b. schwermetalle aus dem leitungswasser raus.
    er wird einfach mit einem schlach zwischen wasserhahn und aquarium geschaltet und das wechselwasser läuft sofort ins becken, ohne, dass man es vorher zwischenlagern / auffangen muss. Die mineralen im leitungswasser bleiben erhalten. laut hersteller entfernt er auch nitrat aus dem leitungswasser. ich hab auch so einen und mache nie wasserwechsel ohne ihn.... sauberes wasser für die fische.


    im netz kannst du dich ja über die einzelnen vorschläge informieren. das netz ist voll mit information....



    Viel erfolg noch bei der Wasseraufbereitung :D
    Fabi

    übrigens @Suchi007 martin,


    wie groß ist dein männerbecken überhaupt? vielleicht wäre deiner männergemeinschaft ein höherer besatz ganz gut bekommen. dann verteilt sich die aggression besser...
    ansonsten bekräftigt mich deine schilderung in meiner entscheidung. ich denke ich werde im besatz höher gehen und einrichtungstechnisch felsen und verstecke einsetzen.



    Gruß Fabi

    letztlich spielt es ja keine rolle wie er heißt. bei gaus heißen sie blue neon chiwindi, und das wäre auch der, den ich bestellen wollte.
    hai reef und undu reef sind garnicht im sortiment...und da sie ja eh alle so ziemlich gleich aussehen....



    Gruß Fabi

    Hallo zusammen,


    Mit Aulonocara "blue neon" meinte ich den stuartgranti. der blue neon unterscheidet sich vom usysia durch seine blaue rückenflosse.
    es gibt unter den blue neon den hai reef, den undu reef und den chiwindi, den gaus in seinem online shop anbietet... zumindest habe ich das so verstanden.



    Gruß Fabi

    Ja, das ist mir klar. darauf werde ich achten. Aber was ist denn mit den einzelnen Männchen, auch wenn es angefärbte Jungtiere sind?
    Kann ich davon ausgehen dass alle kräftige Farben zeigen oder jeweils nur der Dominante und die anderen bleiben in der Färbung zurück?



    Viele Grüße Fabi

    Hallo nochmal,


    Ich wollte hier keinen Streit entfachen, aber die hier geschilderten positiven Erfahrungen zum aulonoca Männerbecken haben mich insoweit überzeugt, dass ich es wohl damit versuchen werde.
    Dennoch bleibt mir eine Frage: färben die Jungs dann alle gut aus oder jeweils nur der Dominante?



    Gruß Fabi

    der freyeri ist wohl der richtige kandidat dafür, wie ich gelesen habe. hybride will ich auf keinen fall züchten.
    klar, manche sehen echt abgespaced aus, aber iwie habe ich da eine innere abneigung gegen. weiß auch nicht wieso. den fischen kanns ja egal sein...



    Gruß Fabi

    aso, die machen gar nix wenn die mädels fehlen? hmmmm....und was ist mit der starken vermehrung? das muss man ja auch im vorfeld mit in betracht ziehen.
    jetzt denke ich doch dran, weibchen dazu zu setzen. welche aulonocara kann man denn mischen damit es nicht zu hybridisierung kommt?
    stuartgrant, hansbaenschi und jakobfreibergi? oder bleiben die trotzdem nicht treu, auch wenn jeder seine frauen hat?



    Gruß Fabi

    naja, ich weiß jetzt nicht ob der vergleich mit anderen haustieren nicht etwas hinkt,
    aber wie viele hunde, katzen, kaninchen usw. bekommen in ihrem leben die chance sich fortzupflanzen? also in privaten haushalten die wenigsten. davon ab vermehren sich viele fische im aquarium auch nicht so einfach,
    trotz zweigeschlechtlicher besetzung. nun stellt sich die frage, ob die tiere sehnsucht nach weiblicher gesellschaft überhaupt haben. die machens ja nicht aus spaß, sonndern nur instinktgesteuert. kann man da von einem essentiellen bedürfnis sprechen? das ist eine frage, die wir nicht beantworten können....und solange das becken harmoniert und stressfaktoren so gering wie möglich gehalten werden (also auch wasser und futter),
    ist man ja auch schon ein ganzes stück weiter, denke ich. vielleicht liege ich falsch, aber wer weiß das schon?



    Gruß Fabi

    n becken mit guppies hab ich schon :D
    aber ich denke, da mbunas doch sehr aggressiv und vermehrungsfreudig sind, bin ich mit nem aulonocara men only becken gut bedient...
    hab zumindest hier im forum gutes darüber gelesen :D



    Gruß Fabi

    ja, bunte fische reichen mir. 1. sind die frauen grau, 2. kann ich mit weibchen die aulonocara nicht mischen wegen hybridisierung und 3. wohin mit den ganzen fischen,
    wenn das becken aus allen nähten platzt... dehalb scheint mir ein männerbecken eine gute lösung zu sein. habe hier im forum auch gelesen,
    dass ein männerbecken gut funktioniert und man nicht unbedingt weibchen braucht.



    Gruß Fabi

    tja, alles nicht so einfach.....
    nach langem hin und her und nochmaligem studium des malawi-gurus und sonstigen internetseiten, denke ich, dass ich mir einige aulonocaras (nur männchen) bestellen werde.
    die tiere sind ja noch sehr klein. sollte es mit den tieren im adulten alter probleme mit der beckenlänge geben, wär es auch keine große sache,
    das 120x60x60 becken gegen ein 150 x50x50/60 auszutauschen. ich habe 150 bzw 160 an der wand platz.



    Gruß Fabi

    soooo, da bin ich wieder....


    also bezüglich des futters habe ich mich bereits eingelesen, jeoch frage ich nochmal konkret nach dem futter von gaus, da dieses ja, gemäß der website,
    ausschließlich sowohl an mbunas als auch non-mbunas gefüttert werden kann. demzufolge müsste ich mir ja um die unterschiedlichen fressgewohnheiten der tieere keine gedanken machen.


    dennoch bin ich wieder verunsichert, ob ich nicht doch lieber mbunas halten soll. irgendwie haben mbunas kräftigere farben. die non-mbunas wirken oft sehr dunkel bzw. schmutzig in der farbgebung.
    mbunas sind in der hinsicht plakativer. oder kommt es da nur auf die qualität der fische an? auf der seite von gaus sehen die fische, besonders die aulonocara, klasse aus.
    aber wer weiß ob das dann den fischen entspricht, die ich geschickt bekomme... der nachteil bei den mbunas ist die aggression und die schnelle vermehrung.


    ich denke ich muss mir noch gedanken machen, ob ich nun mbunas oder non-mbunas will....alles nicht so einfach.



    Gruß Fabi