Beiträge von malawi-wede

    Nach einem interessanten und regen Austausch, für den ich euch dankbar bin,
    habe ich mich derzeit für folgende 35 Fische entschieden:


    Placidochromis penochilus mdoka 1/4
    Placidochromis elektra black face 1/3
    Labidochromis yellow kakusa 1/4
    Protomelas Steveni Taiwan reef 3/4
    Lethrinops marginatus red fin 3/4
    Aulonocara firefish 3/4


    Der red empress musste weichen, ebenso wie eine zweite Aulonocara-Art, dass der Stress sich in Grenzen hält.
    Der Aulonocara firefish, welcher sehr lebhaft sein soll - kann ich nach meinen Zuchterfahrungen mit ihm nicht bestätigen -
    wird seine Machtspielchen innerartlich vollziehen....
    alle anderen Genossen im Becken sind recht solide, ruhig und machen wohl keine Schwierigkeiten ;)


    Danke euch nochmal.



    VG
    Stephan

    Hallo Markus, Hallo Dietmar


    markus: züchten möchte ich wie du richtig sagst nicht - aber ich möchte versuchen (wenn auch im Aquarium nur sehr begrenzt) die Fische so naturnah wie möglich zu halten.
    Ich denke gerade das natürliche Verhalten mit dem Balzen macht das ganze schon noch interessanter und die Alpha-Böcke werden immer in besten Farben stehen.


    Ein reines Männerbecken kommt für mich eig. nicht in Betracht - ist so ne Geschmackssache...


    Mit "konservativ" planen hast du vollkommen recht - hab ich mir zu Herzen genommen ;)



    @Dietmar: Pflanzen plane ich nicht ein in meinem Becken, soll ne steinige/felsige Übergangszone sein mit viel Sandfläche.
    Den Tetrastigma hatte ich auch in früheren Becken, gefällt mir prinzipiell auch sehr gut, aber da ich nur ca. 5-6 Gruppen halten sollte/kann,
    steht der Tetrastigma erst an hinterer Stelle der Alternativen...


    Das mit dem Steveni Taiwan Reef macht allem Anschein nach wirklich Sinn, bist jetzt schon der Dritte, der ihn ins Spiel bringt ;)
    wird ich wohl dann auch so übernehmen.



    VG
    Stephan

    Wenn die Eurekas keine Leisetreter sind, dann könnten Sie ja zu den firefish passen :)


    Lethrinops marginatus finde ich wirklich auch sehr interessant, ist ein edler Fisch mit schimmernden Farben.


    Die Lethrinops sollen doch recht stressempfindlich sein hab ich gelesen und graben für ihre Laichgruben das ganze Becken um...
    Aber du hast recht, bzgl. Aquarienansprüchen würden sie schon auch reinpassen...



    VG
    Stephan

    Hallo Uwe,


    Nonmbuna oder mbuna ist bei mir ne subjektive Geschmackssache, frag mich nicht warum :)


    Aber hinsichtlich Einrichtung, bzw. Anforderung an das Becken unterscheiden sich die meisten Non mbunas dann doch von den mbunas...


    Mir gefallen Becken, die viel Sandfläche haben mit einzelnen Felsbrocken unterbrochen - so ne Art Übergangszone...
    die meisten Mbunas brauchen viele Höhlen und Felsaufbauten, was mir persönlich nicht so zusagt... ABER das ist Geschmackssache...


    Tetrastigma hatte ich in der Vergangenheit auch mal gepflegt, hat mir aber nicht so sehr zugesagt.


    Taiwan reef wie gesagt ist ne echte Option, nachdem ihn schon jeder so ins Gespräch bringt, scheint der ne interessante Alternative zu red empress zu sein...


    Dass die Aulo. firefish andere platt machen kann ich nicht behaupten, habe jahrelang mit original Seifert-Tieren gezüchtet - von Aggressionen keine Spur... das ist meine Erfahrung mit den FF...
    In dem Becken waren auch ne Gruppe Mdokas und Copadichromis mloto ivory mit drin.... hat wunderbar funktioniert und Würfe mit über 30 Jungfischen hatte ich in sehr regelmäßigen Abständen...
    Aber hinsichtlich usysia ist ja auch noch keine Entscheidung gefallen... gelb hab ich ja mit den Yellow kakusa schon sehr dominant mit drin...


    Welche andere robustere, farbenfrohe Aulonocara Variante könnt ihr mir denn anstelle der usysia empfehlen, wie sieht s mit eureka oder lwanda red fin aus?



    Gruß Stephan

    Hallo Matthias,


    für den red empress schon - aber wie sieht es da bei der Vergesellschaftung mit ruhigeren Arten wie Aulos oder Placidochromis aus?
    Hab da keine Erfahrung mit den red empress - will aber, dass es natürlich bei allen natürlichen Ritualen und Machtspielchen im Becken -
    immer noch einigermaßen gesittet abgeht ;) sprich - wenn die wirklich so robust sind - lass ich den red empress lieber weg...bzw.
    ersetze ihn durch nen anderen ruhigeren Gesellen...



    Gruß Stephan

    Hallo Marco,


    danke für deine Antwort.


    Bei dem red empress bin ich mir auch nicht sicher ehrlich gesagt,
    ich selbst hatte die noch nie und kann daher über deren Verhalten nichts sagen...


    die Mdokas hatte ich früher in meinem Wohnzimmerbecken, die haben keinerlei Probleme gemacht...


    Was gibt's dann für ne Alternative zu den red empress - vorzugsweise natürlich im roten Bereich?
    Kadango red fin habe ich gelesen, sind auch u.U. sehr ruppig...


    Lethrinops rainbow oder auch andere Lethrinops wären rein optisch eine abwechslungsreiche Alternative,
    die sind allerdings sehr stressempfindlich und wollte ich aus diesem Grund keine reinsetzten -
    zumal die beim Kraterbau das ganze Becken ümwühlen sollen...


    weiße Ahlis wären auch noch ne Option, welche optisch meinen Geschmack treffen würden...
    Aulonocara lwanda red fin ebenfalls, aber dann müßte ich evtl. auf die usissya verzichten wg Kreuzungen...
    (OK, theoretisch auch bei den firefish ;) )



    VG
    Stephan

    Hallo Ihr Aquarianer,


    nach reiflicher Überlegung und Sondierung, bin ich die letzten Tage zu meinem Wunschbesatz gekommen,
    welchen ich Euch hier präsentieren möchte.


    Placidochromis penochilus mdoka 1/3
    Aulonocara Usissya 3/4
    Placidochromis elektra black face 3/4
    Aulonocara firefish 3/4
    Protomelas taeniolatus red empress 3/4
    Yellow kakusa 1/3


    (ich möchte nicht züchten, ich weiß dass der ein oder andere die Plac. und Aulos monieren wird)


    macht zusammen 34 Fische von 6 verschiedenen Arten/Gattungen in allen schönen Farben.


    die firefish, yellow kakusa und mdokas habe ich speziell ausgewählt, da auch hier die Weibchen Farbe tragen...


    Alte Überlegungen gingen bis 40 Fische, da ich aber einer zu hohen Wasserbelastung, und damit mögliches verbundenes
    Algenwachstum durch zu viele Fische, ein wenig vorbeugen möchte, hab ich mich erstmal dazu entschieden nur bis 35 Fische zu gehen...


    Werde die Fische wenn möglich kleiner kaufen, als "Teenie", dass sie gemeinsam im Becken groß werden können...



    Viele Grüße
    Stephan


    Bin gespannt, was Ihr dazu sagt... this

    nur so ein Gedanke...
    hat jemand schon mal davon gehört im 5-Kammer-Filter Pflanzen zu haben,
    zum einen wenn man die Optik im Becken nicht mag, sich aber der positiven Eigenschaften bedienen möchte???
    Klingt ein wenig absurd ich weiß, aber ist nur so ein Gedanke....

    Hallo Dieter,


    das Becken wurde erst jetzt bestellt und kommt voraussichtlich in 4 Wochen.
    Die Fragen zu den Algen haben mich deshalb beschäftigt, weil ich in meinen vergangenen Becken (noch in meiner alten Wohnung)
    immer Algen-Probleme hatte - damals hatte ich allerdings auch andere Wasserwerte aus der Leitung.


    Das neue Becken wird an einer Innen-Wand stehen, heißt Sonnenstrahlung fast ausgeschlossen.


    Bepflanzung hatte ich den alten Becken schon versucht, jedoch ohne Erfolg...
    meine persönliche Erfahrung war damals - ich hatte ne kleine Hobbyzucht von Fire-Fish Aulos...
    das einzige Becken, welches ohne Algen blieb, war das 150x50x50 Aufzuchtbecken, in welchem niemals auch nur eine Pflanze
    drinnen war - in allen anderen hatte ich Pflanzen versucht und nach und nach sind die Becken total veralgt...


    Abgesehen davon bin ich überhaupt kein Fan von Pflanzen, finde die natürliche Steinlandschaft viel ansprechender,
    aber das ist natürlich persönlicher Geschmack - aber in meinem Fall
    ist das auch der Grund warum ich vor über 10 Jahren überhaupt zu den Malawis gekommen bin -
    sonst hätte ich mich vielleicht eher in Richtung Südamerika orientiert...


    PS: Dieter: verdammt starkes Becken hast du !!! hail



    VG
    Stephan

    CO2
    Das Kohlendioxid (CO2) entsteht bei Zersetzungsprozessen im Aquarium, beim Stoffwechsel der Fische und Nachts durch die umgekehrte Photosynthese der Pflanzen .
    Es führt, je nach Höhe des KH-Werts in mehr oder weniger starker Konzentration, zum Sinken des PH-Werts.
    Da dies unbedingt vermieden werden sollte, ist die einfachste Methode das CO2 "loszuwerden", das Austreiben mittels einer Membranluftpumpe mit Ausströmerstein.
    Dieser sollte rund um die Uhr laufen.
    Wer sein Aquarium mit einem Luftheber betreibt, kann auf eine zusätzliche Membranpumpe verzichten.
    Durch den Transportprozess im Luftheber wird ausreichend CO2 ausgetrieben und Sauerstoff eingebracht.


    Danke Otto,


    dies spricht demnach wieder für eine Resun o.ä. Pumpe mit Luftzufuhr...
    so langsam dämmerts ^^


    Kann man zusätzlich über Filtersubstrat PHOSPHAT EX filtern, macht das Sinn, bzw. schadet nicht - oder?


    Gruß Stephan

    Danke Otto,


    und wie kann ich diese Werte am besten hervorrufen, Phosphat-Wert senken etc...?
    Also lieber etwas geringerer Besatz, keine übermäßige Fütterung sowie regelmäßige, aber nicht zu große WW... seh ich das richtig
    Wie hebe ich den PH wert ein wenig an, wenn das die Untergrenze ist?


    Danke schon vorab.



    Gruß
    Stephan

    Hallo zusammen,


    ich hatte in meinen vergangenen Becken immer wieder das Problem mit Pinsel-Algen oder Bart-Algen,
    ganz sicher bin ich mir da nicht welche das waren...
    waren richtig dunkle Büschel, tendiere zu Pinselalgen...


    Was kann ich vorab tun oder beachten,
    was das Algenwachstum von vornherein eindämmt oder gar nicht erst zustande kommen lässt.


    Früher hatte ich sehr hartes Wasser,


    heute im neuen Haus mit Entkalkungsanlage habe ich folgende Wasserwerte:
    GH4
    KH15
    PH7,6


    Ich hatte früher auch den Fehler gemacht, dass ich zu viel beleuchtet hatte...
    werde bei meinem neuen Becken max. 9-10 Stunden beleuchten mit zwei LED Leuchtbalken (1x Daylight, 1 x Malawi)


    Strömung ist auch etwas, was die Algen lieben - oder?
    Aber gerade das brauchen die Malawis ja eigentlich auch, auf was sollte ich hierbei achten,
    wenn ich ne Powerhead mit ranhänge...
    sollte ich evtl. ne kleinere Variante kaufen, anstelle der 3800 z.B.???


    Welche Rolle spielt Ammonium bei der Geschichte mit den Algen?
    Wie kann man diesen Wert messen bzw. reduzieren, sollte er zu hoch sein...?


    Ach ja, das solltet ihr noch wissen: ich möchte ein Malawi-Becken einrichten ohne Bepflanzung,
    also die Unterwasserlandschaft nachahmen...
    Ein hoher Besatz, wie er ja bei den Malawis gerne genommen wird spielt auch eine Rolle beim Thema Algenwachstum,
    wegen zu hoher Wasserbelastung...



    Danke für Eure Mithilfe


    Stephahn

    Ich habe sehr gute Ehrfahrung mit den Resun Powerhead Pumpen gemacht , brauchen aber mehr Strom !!!


    Stromverbrauch spielt bei mir zum Glück nicht die entscheidende Rolle - hab ne 10 kw - Anlage auf dem Dach, die mir so einiges an Ersparnis einbringt #thumbsup#


    hmm.. die Tunze ist echt ne Überlegung wert... hält denn der Magnet-Knopf das Gewicht von 1,3 kg durch die Glasscheibe? OK das Gewicht verringert sich entsprechend im Wasser...
    Resun Powerhead hab ich eben auch positive Erfahrungen gemacht - OK, nach und nach muss man den Luftschlauch evtl. austauschen, dass die Geräuschentwicklung nicht zu groß wird,
    aber so richtig störend hab ich das nie empfunden...


    Wird wohl auf das alt - bewährte zurückgreifen - RESUN POWERHEAD...


    Weitere Frage:
    Was sind denn grundsätzlich die Hauptfaktoren für Algenwuchs?
    Dass sie ganz gerne um den Nitrit-Peak auftreten, ist mir bekannt, auch bei zu langer Beleuchtungsdauer wachsen
    vermehrt Algen - wie siehts mit den Wasserwerten aus, gibt's da ne Komponente,
    welche die Algen zum Wachsen anregt?



    VG
    Stephan

    Dank dir Ralf,


    aber für mich ist das nicht das Richtige....
    möchte schon bei nem kompakten Schnellfilter bleiben, der nur ne kleine Patrone angesteckt hat wie die Resun als Beispiel...
    dein Vorschlag ist sicherlich praktisch, kostengüntig und all die Vorteile, aber ich bin Perfektionist und vor allen Dingen im Bereich Optik und da
    will ich keine Kompromisse eingehen mit selbst gebauten Filtern - zumal ich da echt zwei linke Hände habe ;)



    VG
    Stephan

    Das heißt, der zusätzliche Luftschlauch bei der Resun ist gar nicht zwingend notwendig?


    Was bedeutet dann ein zu viel an Sauerstoff im Becken? Kann das u.U.
    zu einem erhöhten Algenproblem führen, hatte das in der Vergangenheit sehr oft das Problem...
    hatte sehr sehr hartes Wasser und wiegesagt die große Resun mit ordentlich Sauerstoff...
    Beleuchtungszeig habe ich auch im Verdacht gehabt, war aber glaube ich nicht der
    ausschlaggebende Punkt, da ich längere und kürzere Intervalle versucht habe...



    VG
    Stephan

    Hallo zusammen,


    mein zweiter Thread geht über die richtige Filterung meines Beckens...(200x60x60 / 720l)


    Es gibt natürlich unzählige Varianten und Möglichkeiten sowie persönliche Vorlieben,
    wie man sein Becken am besten filtern kann.


    In meinem neuen Becken habe ich einen Überlaufschacht und ein darunterliegendes 5 Kammer-Filterbecken,
    welches mit einer Eheim Förderpumpe bestückt ist.
    Da dies ein Komplett-Angebot ist, welches an das AQ angepasst ist, ist die Pumpe fix dabei.
    Sie fördert 2000l / h.
    Nun, brutto habe ich 720 l Volumen, abzüglich Sand und großen Findlingen,
    sicherlich nachher noch max. 600l Wasservolumen - somit würde diese Ehem Förderpumpe
    das ca. 3,5 fache des Beckens pro Stunde umwälzen bzw. filtern.
    Ist diese Pumpe von der Dimension her ausreichend für die biologische Filterung?


    In der Vergangenheit hatte ich immer eine Schnellfilter-Pumpe mit in meinen Becken,
    ich meinte es wäre eine resun 3800 gewesen, bin mir aber nicht mehr sicher...
    auch hier habe ich schon diverse Diskussionen darüber gelesen, die einen sagen sie schwören auf Resun,
    die anderen wiederum auf Tunze... - mal dahingestellt.
    Ich persönlich habe diesen Schnellfilter als sehr gut empfunden, da er eine schnelle Grobreinigung
    des Beckens gewährleistete und neben der Strömung auch noch Sauerstoff ins Becken brachte.


    Nun zu meiner Frage bzgl. der Resun oder Tunze:
    Gibt es bei der Tunze auch einen Schnellfilter mit anzuhängen,
    ich kenne sie nur als kleine Strömungspumpe wie bsp. in Meerwasserbecken... aber die "Schnellfilterung" an sich finde ich auch wichtig...
    Ist es zwingend notwendig separat Sauerstoff dem Wasser zuzuführen wie bei der Resun - mittels Luftschlauch,
    oder reicht es aus, den Strömunsauslauf an der Oberfläche zu haben, um genügend
    Wasserverwirbelungen entstehen zu lassen?


    Danke euch für Euren Rat



    VG
    Stephan pump