Wiedereinstieg in Aquaristik, diesmal mit Malawis

  • Hallo zusammen,


    ich bin derzeit dabei, meinen Wiedereinstieg in die Aquaristik zu planen
    und habe mich dabei in die bunte Pracht der Barsche verschossen :)


    Die Anschaffung an sich wird sich noch ein wenig hinziehen;
    vorher ist noch ein Umzug in eine größere Wohnung geplant, aber noch nichts dergleichen unternommen.
    Ich plane lieber etwas frühzeitig. So hab ich genug Zeit mir den nötigen Wissensvorat anzueignen
    und vielleicht von Erfahrungen von anderen Malawi-Haltern profitieren.


    Geplant ist folgendes:


    - Beckengröße 150*60*60 (also ein Becken mit guten 500 Litern Brutto-Inhalt)


    - Technik
    1. Außenfilter (wenn nichts dagegenspricht;
    ich finde das Außenfilter einfach am angenehmsten zu handeln sind und mehr Raum im Becken lassen)
    2. Beleuchtung bin ich mir noch unschlüssig
    3. Nach und nach möchte ich gerne etwas mehr "Stimmung" und Abwechslung in mein Becken bringen ->
    Lichtsteuerung und Mondlicht


    - Einrichtung sollte sich irgendwo in der Übergangszone befinden, also kein reines Steinbecken (für mich gehören in ein Aquarium zumindest ein paar Pflanzen); Bodengrund mit Sand und eben Aufbauten aus Stein (Rückwand werde ich entweder eine kaufen oder selber bauen)


    - Geplanter Besatz (das ist wohl das schwierigste Thema und das wo ich am unschlüssigsten bin):
    1. Maylandia estherae rot-rot
    2. Pseudotropheus elongatus
    3. Labidochromis spec. Perlmutt
    4. Eine kleine Gruppe Bodenbewohner Synodontis multipunctatus (auch wenn der im Malawisee nicht vorkommt)


    Irgendwo im Netz habe ich gelesen, dass jedem Mbuna etwa 10-15 Liter Wasser zur Verfügung stehen sollen. Daraus würden sich bei geschätzen 380 Litern Nettoinhalt 25 - 35 Fische ergeben. Das würde mir etwas hoch erscheinen, allerdings gibt es Leute die der Meinung sind, dass ein leichter Überbesatz dem Frieden im Becken zuträglich sein kann.
    Bei 30 Fischen hätte ich eine Gruppe von jeweils 3/7 oder 4/6. Die elongatus sollen relativ aggressiv sein und würden vermutlich eher eine 1/5 oder 2/7 Gruppe werden.


    Zusammengesetzt habe ich den Besatz erstmal anhand der Farbe und dann natürlich auf Habitat und Fressgewohnheiten geachtet. Der elongatus ist mein Zweifel-Fisch und hat seinen Weg aufgrund seiner Farbe gefunden. Ich war auf der Suche nach einem blau-schwarzen Fisch; zuerst sollte es eine Gruppe demasoni sein, die allerdings aufgrund der Fressgewohnheiten für ein Gesellschaftsbecken nicht geeignet scheinen.


    So das wäre erstmal die Diskussionsgrundlage, wie weit meine Planung ist.


    Da die Umsetzung noch ein wenig hin ist, sollte also genug Zeit für Diskussion und Umplanungen sein :D
    Gibt es eigentlich etwas, das gegen gebrauchte Technik spricht? Bei Filter und Heizer kann man bei ebay
    doch den einen oder anderen Euro sparen. Becken wäre auf jeden Fall neu wegen Garantie.


    Ich danke schon mal für eure Unterstützung!



    Gruß
    Thorsten

  • hi Thorsten,


    was zum Besatz und Einrichtung:


    Für die angestrebten Tiere wäre die Felszone passend und weniger die Übergangszone, da würden eher Non Mbunas/Utaka passen. Vielleicht solltest du dahingehend nochmal überlegen was du optisch anstrebst und danach den Besatz zu planen.


    M. estherae ist von den 3 Arten sicher die am ruppigsten einzustufende. Da liegst du etwas falsch mit deiner Annahme,
    würde wenn den estherae ändern passend zu den anderen beiden Arten bzw. den Labidochromis rausnehmen,
    der würde sich niemals richtig entfalten können.


    Die zweite Frage ist kaufst du Jungfische oder adulte Tiere? Ich würde bei der Beckengröße 4 Arten a 8 Tiere
    (Jungtiere) kaufen und diese gemeinsam aufwachsen lassen und später evtl regulieren sofern es nicht stimmig ist.


    Anstatt den Multis würde ich petricolas nehmen, die haben nicht das Kuckusverhalten.



    Lg Patrick

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