Labeotropheus fulleborni

  • Hallo zusammen,


    mein Labeotropheus fulleborni Weibchen hat gerade das Maul voll Eier. Habe sie nun umgesetzt in ein Aufzuchtbecken wo sie etwas mehr Ruhe hat. Meine Frage ist:
    Wenn sie die Jungen frei lässt wird das Weibchen dann von den Jungen getrennt, oder lässt man sie bei den Jungfischen?
    Hat vielleicht einer von euch ein paar gute Tipps? Vielen Dank im voraus.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Andy!


    Wenn das Weibchen ihr Nachwuchs freigegeben hat, setzt du sie einfach mit dem Kescher wieder ins Schaubecken, das wars.


    Es kommt bei der Aufzucht, insbesondere bei Cichliden mit großen Gelegen, immer wieder vor, daß hin und wieder verkrüppelte, oder auch zurückgebliebende Jungfische dabei sind. Sobald Schäden erkennbar sind, werden solche Fische assortiert und können anderen Fischen als Futter dienen. Als lebendes Erstfutter sind für die Jungfische aller Arten Artemia-Nauplien geeignet, die sich jeder leicht ausbrüten kann und die bereits nach einem Tag verfüttert werden können. Zusätzlich werden feines Staubfutter oder zerriebenes Flockenfutter gereicht. Die Futterbrocken müssen immer maulgerecht sein. Sobald es die Größe der Fische zuläßt, wird die Futterpalette ausgeweitet, so daß der Speiseplan vielseitiger wird. Ein ausgewogener Futterbrei, der alle notwendigen Nährstoffe in abgestimmter Zusammensetzung enthält, eignet sich auch hervorragend für Jungfischen. Vor allem kann er bereits bei der Zubereitung in verschiedenen Größen zerkleinert werden, so daß dieses Futter pracktisch nicht nur für jede Fischgröße geeignet, sondern außerdem ideal zusammengeeignet, sondern außerdem ideal zusammengesetzt ist. Jungfische benötigen häufiger Futter als ausgewachsene Bundbarsche. Eine täglich drei- bis fünfmalige Fütterung in kleinen Portionen und unter den Jungfischen im Aquarium gut verteilt, ist zweckmäßig. Bedingt durch das Wachstum und dem damit verbundenen erhöhten Stoffwechsel der Jungfischen, ist ein häufiger kleiner Wasserwechsel mehrmals pro Woche von Vorteil,wennauch nicht Bedingung. Die Wasserwechsel stimulieren das Wachstum der Jungfischen und führen außerdem frische Mineralstoffe zu, die eine wichtige Rolle beim Wachstum spielen.



    Gruss
    Frank

    Mitmachen kostet nichts, ausser Überwindung.

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    DCG-Nr. D 28 7687

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